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Die Mühlen am Leinakanal

(Die erste Jahreszahl nennt die Erbauung bzw. Ersterwähnung, die zweite das Betriebsende oder den Abriss der Mühle.
Der Mühlgraben in Gotha bezeichnet das künstliche Fließgewässer, das vom Wilden Graben abgeleitet wurde)

Schönau vor dem Walde

Obermühle
1369 1789 / 1960er Jahre, Getreidemühle

Untermühle
1369 / unbekannt, Getreidemühle

Emleben

Obermühle (Ratsmühle)
nach 1369 / 1960er Jahre, Getreidemühle mit 3 Mahlgängen, Ölmühle mit 6 Stampfern

Sundhausen

Sundhäuser Mühle
1372/1416 / 1950er Jahre, Getreidemühle mit 3 Mahlgängen und 2 Mahlgängen

Gotha

Leinamühle
nach 1369 / um 1955, Getreidemühle mit 14 Fuß Gefälle und 2-3 Malgängen

Massemühle
Daten unbekannt, Herstellung von Porzellanmasse für die Gothaer Manufaktur

Bergmühle
1378 / 1895 (Abriss durch den Bau der Gothaer Wasserkunst), erste Getreidemühle in der befestigten Stadt mit 16 Fuß Gefälle und 2 Mahlgängen

Ölmühle
vor 1369 / um 1945, anfangs Schleif- und Poliermühle, später Ölmühle mit 11 Fuß Gefälle und 2 Mahlgängen

Zitat:

Der Geh. Baurat Albert Döll schrieb bereits 1922:
„Und doch war sein Bau für Gotha ein Segen und eine Großtat, die wohl verdient, sich näher mit ihr zu befassen.“

Denkmalschutzpreis 2008 (Bericht)

Leinakanal-System

Leinakanal : vollendet 1369

Flößgraben:
Bau : 1647-1653
Ausbau : 1697-1698
Erweiterung : 1709-1710