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Mühlen in und um Gotha

In der Entwicklungsgeschichte der Stadt Gotha mit den heutigen Gemarkungsgrenzen gab es zahlreiche Mühlen. Aus der Sicht unserer Arbeit als Freundeskreis Leinakanal unterscheiden wir:

Von denen folgt heute keine mehr ihrem Zweck. Die meisten sind gar nicht mehr oder als Ruine vorhanden.

Die letzte existierende Mühle im Kesselmühlenweg 4 wurde bis zum Jahre 1991 vom Besitzer, Reinhold Willing, betrieben. Die Kesselmühle besitzt die komplette Ausrüstung, allerdings ohne Wasserantrieb.

Mit dem Leinakanal war es möglich, auch innerhalb der Stadtbefestigung Mühlen zu betreiben. Die Bergmühle am Gothaer Schloßberg, die bereits mit dem Bau des Leinakanals errichtet wurde, mußte später der Gothaer Wasserkunst weichen.

Die weitsichtige Entscheidung des Thüringer Landgrafen Balthasar zu Beginn der zweiten Hälfte des 14.Jahrhunderts kann auch heute noch nicht hoch genug gewürdigt werden. Der wirtschaftliche Aufschwung durch die Nutzung des Leinakanals hat Gotha zu dem Zentrum aufsteigen lassen, das es als Residenz- und Landeshauptstadt in den nächsten Jahrhunderten verkörperte.

Hier noch eine Darstellung der Gewässer und Mühlen innerhalb der Stadt Gotha (nach Kohlstock, 1907) mit Zoom

Zitat:

Der Geh. Baurat Albert Döll schrieb bereits 1922:
„Und doch war sein Bau für Gotha ein Segen und eine Großtat, die wohl verdient, sich näher mit ihr zu befassen.“

Denkmalschutzpreis 2008 (Bericht)

Leinakanal-System

Leinakanal : vollendet 1369

Flößgraben:
Bau : 1647-1653
Ausbau : 1697-1698
Erweiterung : 1709-1710